Japanische Weltraummission für Rickmers
Für den in Hamburg beheimateten Schwergut- und
Projektspezialisten Rickmers-Linie stellt nicht einmal der Weltraum ein
Hindernis dar. Und so brach diesmal nicht das "Raumschiff Enterprise" sondern
die Rickmers New Orleans zu einer "Reise ins All" auf, an Bord der
japanische Beitrag zur Internationalen Raumstation (ISS), das
Experimentiermodul Kibo.
Die Rickmers New Orleans, übernahm das
Modul am 7. Februar in Yokohama und lieferte es pünktlich am 11. März
in Port Canaveral beim NASA Kennedy Space Center ab. Kibo soll im kommenden
Winter mit der Raumfähre Endeavour zur ISS ins All transportiert werden.
Der japanische Astronaut Takao Doi wird die Mission begleiten und das
Experimentiermodul in der ISS zusammensetzen.
Selten in der Geschichte der Rickmers-Linie wurde ein
Ladevorgang derart prominent "überwacht". So waren neben den
Geschäftsführungen der japanischen Raumfahrtbehörde (JAXA) und
der NASA auch der Reeder Bertram R.C. Rickmers, Chairman der Rickmers Gruppe
und Jan Boje Steffens, Geschäftsführer der Rickmers-Linie bei der
Ladeoperation in Yokohama zugegen.
Kibo (jap. für Hoffnung) ist Japans primärer
Beitrag zur ISS. Das Modul wird zusätzlichen Raum für die
Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten bieten und beinhaltet
Lagerkapazitäten für Materialien, Werkzeuge und Betriebsstoffe. In
der druckdichten Kabine werden Astronauten unter bequemen Bedingungen arbeiten
können.
Konzeption und Entwicklung des Moduls nahmen mehr als
zehn Jahre in Anspruch. Nicht zuletzt deshalb war es die bei weitem wertvollste
Fracht, die je auf einem Rickmers-Schiff transportiert wurde. Der
Versicherungswert überstieg den Wert des befördernden Schiffes um
mehr als das Vierfache.
Die speditionelle Abwicklung erfolgte sowohl in Japan
als auch in den USA durch Nippon Express Ltd und Kokusai Aeromarine Ltd. Die
Buchung wurde durch das Rickmers-Linie Büro in Tokyo vorgenommen.
RICOSYS System zahlt sich au Rickmers-Linie
wurde nicht nicht zuletzt auf Grund der Verlässlichkeit des Liniendienstes
und der umfangreichen Planungsmöglichkeiten mit dem Transport des
hochwertigen Moduls betraut. Abfertigung, Sicherung und Laschen der Einheit
wurden am Sitz der Rickmers-Linie in Hamburg mit Hilfe des einzigartigen
3D-Cargo Management Systems RICOSYS bereits vor Buchung und Transport
simuliert. Die Vorplanung mit Hilfe von RICOSYS trug bedeutend zur
reibungslosen Abwicklung des Transports bei. Die pünktliche Ankunft der
Rickmers New Orleans stellte so auch den Zeitplan für die
japanischen ISS Beteiligung sicher.
Zusätzliche Informationen für
Redakteure: Die Rickmers New Orleans und ihre acht
Schwesternschiffe sind im Round-The-World Pearl String Service der
Rickmers-Linie im Einsatz und verbinden im ostgehenden vierzehntäglichen
Liniendienst die industriellen Zentren Europas, Asiens und Amerikas
miteinander. Ihre hohe Reisegeschwindigkeit erlaubt die Anfahrt von
zusätzlichen Häfen bei gleichzeitiger Einhaltung des Fahrplans.
Ferner betreibt die Rickmers-Linie einen monatlichen Liniendienst von Europa
nach Mittelost/Indien vice versa sowie einen westgehenden Liniendienst von der
amerikanischen Ostküste nach Nordchina, Südkorea und Japan. Zur Zeit
werden 17 eigene und gecharterte Mehrzweckschiffe auf den weltweiten Routen
eingesetzt.
Für weitere Informationen über die
Internationale Weltraumstation siehe die Homepage von JAXA
http://www.jaxa.jp/index_e.html.
Für weitere Informationen über die
Internationale Weltraumstation siehe die Homepage der NASA
www.nasa.gov.
Weitrere Informationen über Rickmers-Linie unter
www.rickmers-linie.com.
Zu dieser Pressemitteilung ist ein Foto erhältlich, das unter
http://www.dunelmpr.co.uk/Rickmers-MissionSpace.jpg.
Bildunterschrift: Mitwirkende an der
"Raumfahrtmission" von Rickmers zusammen mit dem Modul "Kibo" vor der
"Rickmers New Orleans" am 11. März 2007 in Port Canaveral.
Foto: NASA. |